Ich arbeite bevorzugt mit dem Material unseres Alltags. Vertraute, einfache
Massenartikel, gemeinhin als Wegwerfartikel bezeichnete, seriell-industrielle
Produkte, wie z.B. Telefonbücher, Kataloge, Registrierkassenrollen, Verpackungen
aus Papier oder Kunststoff und Ähnliches sind mein Grundwerkstoff. In Kombination
mit weiteren Materialien entstehen Objekte, Skulpturen, Assemblagen.
Die Ausgangsprodukte
verwandeln sich dabei in komplexe, bisweilen raumgreifende Konstruktionen.
Von zentraler Bedeutung für den Entstehungsprozess sind die Prinzipien der Bricolage (C. Lévi-Strauss) und des Spiels, verstanden als Dialektik von Ordnung und Zufall, und nicht zuletzt der Anspruch handwerklicher Sorgfalt.
Auf der Suche nach dem »verborgenen ästhetischen Mehrwert« der alltäglichen Dinge geht
es dabei immer um Struktur und Form.
Das Arsenal der Möglichkeiten entsteht aus dem »utopischen Potential« des Bekannten.